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Artikel
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Mobile Jugendarbeit stärkt sozialen Frieden |
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Die Mobile Jugendarbeit Stuttgart unterstützt Jugendliche in ihrer
persönlichen Lebenssituation und Entwicklung. Und zwar nicht zu starren
Bürozeiten, sondern flexibel und vor Ort: im Stadtteil, in der Clique,
an der Schule. Dass dieses Konzept nachhaltig erfolgreich ist, zeigt
jetzt eine wissenschaftliche Studie der Universität Tübingen. Dabei
haben die Forscher mehr als 400 Jugendliche und Eltern nach den
Auswirkungen der Mobilen Jugendarbeit auf ihr Leben befragt. Ein
Ergebnis: Mehr als drei Viertel der jungen Erwachsenen sind weniger
gewaltbereit und haben gelernt, Konflikte mit Worten zu lösen. „Unsere
Arbeit hat einen wesentlichen Anteil am sozialen Frieden in Stuttgart“,
fasst Volker Häberlein, der erste Vorsitzende des Dachverbandes der
Mobilen Jugendarbeit Stuttgart, die Studienergebnisse zusammen.
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Sozialarbeit ist härter als Knast |
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Mobile Jugendarbeit verurteilt das Einsetzen von Gewalt als Konfliktlösung.
Stuttgart.
Die aktuellen Gewalttaten von Jugendlichen lösen Forderungen mancher Politiker
nach einem verschärften Jugendstrafrecht aus. Die Mobile Jugendarbeit macht die
Erfahrung: Sozialarbeit ist härter als Knast. Das erfahren die Sozialarbeiter
immer wieder an den Rückmeldungen von Jugendlichen, die schon Jugendarreste
abgesessen haben. Diese finden es weniger abschreckend, eine Jugendstrafe
hinter sich zu bringen als sich mit Sozialarbeitern über ihre Taten auseinander
setzen zu müssen. Die Mobile Jugendarbeit erreicht gerade
auch straffällige Jugendliche: So arbeitet sie zum Beispiel in Stuttgart mit 54
von 77 jugendlichen Intensiv-Straftätern.
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Armutszeugnis für ein reiches Land |
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Stuttgart - Kein Bundesland hat weniger Arbeitslose als Baden- Württemberg – und keines hatte im Jahr 2006
einen höheren Zuwachs an Kinderarmut. Wie passt das zusammen?
Ein Blick auf Zahlen – und Menschen.
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Damit das Ehrenamt gelingt |
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"Sozialkompass" unterstützt Menschen, die sich sozial engagieren möchten
ESSLINGEN - Hineinschnuppern in soziale Bereiche, ausprobieren, was zu den eigenen Fähigkeiten passt, unverbindlich Menschen begegnen, die Hilfe suchen - das alles ermöglicht der "Sozialkompass" interessierten Menschen. Zum ersten Mal findet der Kurs als ökumenisches Projekt statt.
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