22.08.2025 – MKSA Stuttgart - Für ein starkes Miteinander im Stadtteil
MKSA Stuttgart - Für ein starkes Miteinander im Stadtteil
Seit vielen Jahren ist die Mobile Kindersozialarbeit (MKSA) Stuttgart mit einem offenen Spiel- und Begegnungsangebot einmal wöchentlich von 17:00 bis 19:00 Uhr auf einem öffentlichen Bolzplatz im Chausseefeld in Plieningen präsent. Was ursprünglich als niederschwelliges Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche aus dem unmittelbaren Wohnumfeld gedacht war, hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Ort der Begegnung und der Elternarbeit entwickelt.
Das Konzept ist bewusst offen und flexibel gestaltet: Durch wechselnde Spiel- und Bewegungsangebote, die die Kinder teilweise selbst mitgestalten, gelingt es uns, immer wieder neue Impulse zu setzen und niedrigschwellige Zugänge zu schaffen. Über die Jahre hinweg hat sich dabei eine bemerkenswerte Entwicklung abgezeichnet: Immer häufiger kommen auch kleinere Kinder mit ihren Eltern –meist ihren Müttern – zum Angebot. Anfangs eher als begleitende Zuschauerinnen, sind die Mütter mittlerweile ein aktiver Bestandteil des Treffpunkts.
Diese wachsende Beteiligung der Eltern ist für unsere Arbeit von unschätzbarem Wert. Der Bolzplatz ist nicht nur ein Ort des Spiels, sondern auch ein Ort des Austauschs – sowohl unter den Eltern selbst als auch zwischen Eltern und Fachkräften der Sozialen Arbeit. Fragen zu Erziehung, Schule oder Nachbarschaftsthemen finden hier ebenso Platz wie persönliche Gespräche oder einfach gemeinsame Zeit im Freien.
Besonders schön ist, dass aus dieser Dynamik heraus dieses Jahr bereits zwei Veranstaltungen in enger Zusammenarbeit mit den Eltern entstanden sind: Ein kleines Fußballturnier für die Kids, sowie ein buntes Fingerfood-Festival mit gespendeten Spezialitäten aus der Türkei, Albanien, Griechenland und Eritrea – liebevoll zubereitet und präsentiert von den Müttern selbst.
Diese gelungene Kooperation zeigt, wie niedrigschwellige Angebote zu nachhaltigen Beziehungen und echter Teilhabe führen können. Für uns als Team der Mobilen Kindersozialarbeit bieten solche Begegnungen wichtige Anknüpfungspunkte: Sei es für weiterführende Gespräche, eine Vermittlung zur Schulsozialarbeit oder, falls nötig, die Begleitung zu anderen Unterstützungsangeboten.
Elternarbeit bedeutet für uns nicht nur Beratung, sondern vor allem Beziehung und Beteiligung – und genau das wird im Chausseefeld jeden Dienstagabend erlebbar.
15.07.2025 – Newsletter vom Team Mobile Jugendarbeit Europaviertel ist da
Newsletter vom Team Mobile Jugendarbeit Europaviertel ist da
Highlights, Aktionswochen und ein Blick in die Zukunft... unser Newsletter steht hier zum "Reinlesen" in die Praxis zur Verfügung!
05.07.2025 – Ein besonderes Wiedersehen im Treff - Mobile Jugendarbeit Weilimdorf
Ein besonderes Wiedersehen im Treff - Mobile Jugendarbeit Weilimdorf
Aus einem traurigen Anlass heraus – der Trauerfeier eines ehemaligen Jugendlichen im Februar 2025 – entstand die Idee: Sich zu einem späteren Zeitpunkt in fröhlicher Runde wiederzusehen und gemeinsam schöne Erinnerungen zu teilen.
Diese Idee griffen drei engagierte ehemalige Jugendliche (mittlerweile gestandene Männer im Alter zwischen 48 und 51 Jahren) auf und organisierten mit viel Enthusiasmus und Vorfreude kurzerhand ein Wiedersehensfest im Treff, den Räumlichkeiten der Mobilen Jugendarbeit Weilimdorf. Was zunächst als kleine Revival Geste gedacht war, entwickelte sich zu einem großartigen Ereignis: Rund 200 Menschen aus sechs Jahrzehnten kamen zusammen – zahlreiche bekannte Gesichter und ehemalige Besucherinnen und Besucher z.T. mit Familie sowie Mitarbeitende aus der gemeinsamen Zeit im Treff. Die Wiedersehensfreude war spürbar groß, die Stimmung herzlich und friedlich. Das Fest war geprägt von vielen Momenten des Austauschs, gemeinsamen Lachens und bewegenden Gesprächen. Gemeinsame Erinnerungen und Erlebnissen an vergangene Zeiten wurden wach und miteinander geteilt, Entwicklungsgänge und einzelne Rückschläge benannt.
Es wurde viel reflektiert und mit Dankbarkeit auf die Erlebnisse zurückgeblickt. Besonders bemerkenswert war, das große Vertrauen und die Offenheit, mit der die ehemaligen Jugendlichen den früheren Mitarbeitenden begegneten – ein Zeichen für die tiefen Beziehungen, die über die Jahre entstanden sind. Es fielen Sätze wie:
„wenn es den Treff nicht gegeben hätte, wäre ich vielleicht auf die schiefe Bahn abgerutscht – der Treff und ihr wart wie ein Anker für mich“,
„der Treff war der wichtigste Ort für mich in meiner Jugend“,
„die regelmäßigen Treffen waren Fixpunkte, auf die wir uns die ganze Woche gefreut haben“,
„mit euch haben sich Erwachsene außerhalb unseres Elternhauses für uns interessiert, sich um uns gekümmert, hatten immer ein offenes Ohr für uns, boten uns Unterstützung und Hilfe an“,
„das Verhältnis zu euch Mitarbeitern war immer von gegenseitigem Respekt geprägt, ihr habt uns viele Dinge mitgegeben und uns positiv geprägt“,
„durch Gespräche mit euch fand bei mir ein Umdenken statt: ich wollte nicht länger in Drogen ´abrutschen‘ bzw. auf die schiefe Bahn geraten“ und
„hier habe ich Regeln kennengelernt und eingehalten, Verabredungen und Verbindlichkeit erfahren, Verständnis und individuelles Eingehen auf jeden Einzelnen erlebt. Jetzt sind annähernd 30 Jahre vergangen, aber ich werde die Zeit nicht vergessen“
In zwei Punkten waren sich alle einig:
1. Orte wie den Treff braucht es nach wie vor und sind vielleicht wichtiger denn je, um die Jugendlichen aus ihrer digitalen Welt hin zu einer realen Welt zu führen und für sie und mit ihnen Beziehungen zu ermöglichen, aufzubauen und zu pflegen.
2. Die Veranstaltung war ein rundum gelungenes Fest, das nicht nur Vergangenes gefeiert hat, sondern auch neue Verbindungen gestärkt und Raum für ehrliche Begegnungen geschaffen hat. Die Atmosphäre war fröhlich, lebendig, berührend und wertschätzend – und es kam der Wunsch einer Wiederholung auf.
30.06.2025 – Fussballcup der Mobilen Jugendarbeit 2025
Fussballcup der Mobilen Jugendarbeit 2025
Der Fussballcup der Mobilen Jugendarbeit 2025 fand am 28. Juni auf dem Vereinsgelände des TSV Stuttgart-Mühlhausen statt und brachte über 100 Jugendliche aus den Altersgruppen U14, U17 und Ü17 zusammen. Teams aus verschiedenen Stadtteilen traten in spannenden Spielen gegeneinander an und zeigten großen Einsatz, Fairplay und Teamgeist. Begleitet wurde der Turniertag von den Fachkräften der Mobilen Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit. Für das leibliche Wohl sorgte eine Jugendgruppe aus Freiberg – mit frisch zubereiteten Sucuk- und Käsetoasts. Trotz sommerlicher Hitze war die Beteiligung hoch, die Stimmung hervorragend und der Spaß für alle Beteiligten garantiert.
16.05.2025 – 50 Jahre MJA Neugereut Steinhaldenfeld Hofen
50 Jahre MJA Neugereut Steinhaldenfeld Hofen
Am vergangenen Freitag durften wir mit zahlreichen Wegbegleiter*innen 50 Jahre MJA Neugereut Steinhaldenfeld und Hofen feiern. Unser Fest wurde durch sehr wertschätzende Worte unserer ersten Vorsitzenden Nadine Kühn, des Bezirksvorstehers für Mühlhausen Ralf Bohlmann und des Vorstandsvorsitzende der eva Klaus Käpplinger eröffnet.
Bei leckerem Essen und Getränken freuten wir uns über zahlreiche Gespräche mit Kooperationspartner*innen, ehemaligen Mitarbeitenden und vielen aktuellen sowie ehemaligen Jugendlichen.
09.05.2025 – FSJ in Vorbereitungsklassen
FSJ in Vorbereitungsklassen
Wir suchen dich!
Im Schuljahr 2025/2026 gibt es an sieben Schulstandorten und den dazugehörigen Teams der Mobilen Jugendarbeit die Chance ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen. Am Vormittag unterstützt du eine Vorbereitungsklasse in der geflüchtete Kinder und Jugendliche alles Lernen was es braucht um in unserem Schulsystem Fuß zu fassen. Am Nachmittag organisiert du gemeinsam mit der Schulsozialarbeit und der Mobilen Jugendarbeit Freizeitangebote für diese jungen Menschen.
Bist du neugierig?
Dann melde dich bei unseren Stadtteilteams:
MJA Feuerbach für die Werkrealschule Bismarckschule und die Grundschule Bachschule
MJA Ost für die Grund- und Werkrealschule Gablenberg
MJA Sillenbuch/Heumaden/Riedenberg für das Geschwister-Scholl Gymnasium
MJA Weilimdorf für die Gemeinschaftsschule Weilimdorf und die Grundschule Wolfbuschschule
MJA West für die Schlossrealschule für Mädchen
MJA Zuffenhausen für die Grundschule Schule am Stadtpark
Das FSJ wird durch Caleidoskop begleitet bei denen du dich auch direkt melden kannst!
Wir freuen uns auf dich!
04.04.2025 – Unser Antrag zum kommunalen Doppelhaushalt 26/27
Unser Antrag zum kommunalen Doppelhaushalt 26/27
Mobile Jugendarbeit Stuttgart absichern!
Laut Zuwendungsvertrag leisten wir einen Eigenmittelanteil von 10% der Kosten - die Eigenmittelbelastung hat sich jedoch in den vergangenen Jahren dramatisch erhöht: Laut Plan 2025 gehen wir von einem tatsächlichen Eigenmittelanteil von 20% aus. Um unsere Arbeit für die Zukunft abzusichern, muss der Eigenmitteleinsatz daher auf 10% begrenzt werden. Unsere Vorschläge für eine verbesserte Förderung sind in unserem Antrag nachzulesen.
27.03.2025 – Lernwerkstatt der GMS Weilimdorf
Lernwerkstatt der GMS Weilimdorf
Im Stadtteil Weilimdorf sind wir in enger Kooperation mit der Mobilen Jugendarbeit vor Ort seit dem vergangenen Oktober Teil der Lernwerkstatt der Gemeinschaftsschule Weilimdorf.
Vier Lerngruppen werden in wundervoll durch das Unternehmen Vector renovierten Räumen beschult. Hier wird es neuzugewanderten Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 11 bis 14 Jahren, die keine oder wenig Schulerfahrung haben oder nicht alphabetisiert sind, ermöglicht erste geschütze Schritte in unserem Schulsystem zu gehen.
Ein interdisziplinäres Team von Lehrerinnen und Sozialpädagoginnen sorgt dafür, dass die Jugendlichen eine sprachlich‐mathematische Grundbildung erhalten sowie sozio‐emotional stabilisiert werden.
Ziel ist die bestmögliche Vorbereitung auf den Anschluss in der weiteren schulischen oder beruflichen Bildung. Zahlreiche Kooperationspartner*innen aus den Bereichen Sport, Umwelt und Kultur begleiten des Projekt und schlagen eine Brücke in den Sozialraum.
Ein kleiner Film zur Arbeit vor Ort findet sich hier: Innovative Lernräume im Sozialraum | Landeshauptstadt Stuttgart
22.03.2025 – Schönstes Wetter und gute Laune - Mädchen*aktionstag 2025
Schönstes Wetter und gute Laune - Mädchen*aktionstag 2025
Am vergangenen Samstag fand unser Mädchen*aktionstag im Fasanenhof statt. Über 65 Mädchen* genossen einen Tag voller Spaß, Kreativität und guter Laune!
Sie konnten sich bei vielfältigen Aktionen austoben. Es wurde zu ihren Lieblingsbeats getanzt, Traumfänger gebastelt, Schmuckständer gesägt, Graffiti gestaltet, Buttons gemacht, Leichtathletik ausprobiert und Pizza geschlemmt.
Wieder mal eine super Gelegenheit kreativ zu sein, neue Dinge auszuprobieren und die tolle Atmosphäre zu genießen.21.03.2025 – Mobile Kindersozialarbeit - dank Stifterinnen ein Erfolgsmodell in Stuttgart!
Mobile Kindersozialarbeit - dank Stifterinnen ein Erfolgsmodell in Stuttgart!
Der Aufbau und die Entwicklung vom Angebot und Fachansatz der Mobilen Kindersozialarbeit in Stuttgart wäre ohne unsere Stifter*innen und Fördergeber*innen nicht denkbar! In besonderer Weise engagieren sich die Vector Stiftung, die Bauder Stiftung und die AEB Stiftung für den Aufbau der Mobilen Kindersozialarbeit in Stuttgart Nord und Ost. Zum jährlichen Meilensteingespräch waren wir im März im Austausch über die Situation der Kinder und über unsere Arbeit in den Stadtteilen. Wir sind zutiefst dankbar für die Förderung und den festen Glauben an die Bedeutsamkeit dieses Ansatzes, der zahlreichen Kindern wertvolle Entwicklung und Perspektive bietet!
20.03.2025 – Franz Bühler nominiert als Stuttgarter des Jahres
Franz Bühler nominiert als Stuttgarter des Jahres
Für den Ehrenamtspreis der Stadt Stuttgart haben wir Franz Bühler, den zweiten Vorsitzenden der Gesellschaft für Mobile Jugendarbeit Sillenbuch/ Heumaden/ Riedenberg und engagierten Nachhilfelehrer vorgeschlagen. Mit viel Geduld und Einsatz gibt er jeden Freitagnachmittag unermüdlich Nachhilfe für Jugendliche aus unserem Stadtteil. Durch seine freundliche und humorvolle Art schafft er es unsere Jugendlichen zu motivieren und ihnen Mathe ein Stück näher zu bringen. Er hilft aber nicht nur bei kniffligen Matheaufgaben, sondern gibt Nachhilfe fürs ganze Leben. Egal ob Liebeskummer, Stress mit den Eltern oder Streitigkeiten in der Schule: Franz Bühler ist eine wichtige Ansprechperson für seine Nachhilfetruppe bei allen Hürden des Lebens.
Bei über 40 eingereichten Vorschlägen wurde Franz als einer von neun Ehrenamtlichen von der Jury nominiert und konnte von den Stuttgarter*innen in einer Online-Abstimmung gewählt werden. Bei der Preisverleihung begleiteten ihn neben seiner Familie auch unser der erster Vorsitzende der Gesellschaft Rainer Kapp und die Vorsitzende des Fördervereins der Mobilen Jugendarbeit Daniela Noe-Klemm. Leider hat es nicht ganz für das Siegertreppchen gereicht. Nichtsdestotrotz ist Franz unser Sieger der Herzen und wir sind sehr dankbar über sein langjähriges Engagement und seine Unterstützung.
12.03.2025 – Mobile Jugendarbeit Innenstadt: Der Abschlussbericht ist da!
Mobile Jugendarbeit Innenstadt: Der Abschlussbericht ist da!
Wissenschaftliche Begleitung des Projekts Mobile Jugendarbeit Stuttgart-Innenstadt (Projektdauer 2020-2024), vorgelegt von Prof. Dr. Thomas Meyer und Dipl.-Kffr. Julia Lepthin
Ziel der Begleitforschung war es, Antworten auf drei zentralen Fragestellungen zu bekommen:
1) Wie entwickelt sich der Ansatz der MJA an einem speziellen Ort, wie es die Stuttgarter Innenstadt darstellt,
2) Welchen „Mehrwert“ bzw. Nutzen hat das Angebot der MJA in der Innenstadt für die jungen Menschen und/oder für relevante Stakeholder und inwiefern gelingt es der MJA, die Aneignungsprozesse von jungen Menschen in der Innenstadt zu unterstützen,
3) Welche Bedarfe und ggf. Unterstützungswünsche formulieren junge Menschen und wie müssen diese von den Mitarbeitenden der MJA konzeptionell in Form von Angeboten aufgegriffen werden.
08.03.2025 – MISS goes Berlin
MISS goes Berlin
Dank einer großzügigen Spende der Ott-Göbels-Jugendstiftung und der Unterstützung des Fördervereins der Mobilen Jugendarbeit Sillenbuch/ Heumaden/ Riedenberg wird „Girlpower“ aktuell wieder großgeschrieben! Dabei zentral im Fokus unseres MISS-Projekts (Mädchen* im Stadtbezirk Sillenbuch): Mädchen* aus unserem Stadtbezirk mit ihren Bedürfnissen und Themen zu unterstützen und dafür einen geschützten Rahmen zu schaffen.
In den Faschingsferien sind wir gemeinsam mit sieben Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren für vier Tage nach Berlin gereist. Anlass dafür war in erster Linie der Weltfrauen*tag am 08.03.2025. Vor Ort haben wir gemeinsam mit anderen für mehr Frauen*rechte demonstriert und uns für Gleichberechtigung eingesetzt. An den restlichen Tagen haben wir zusammen die Stadt erkundet, gemeinsam gekocht und die Zeit genossen. Unter anderem haben wir verschiedene Sehenswürdigkeiten besichtigt und das Anne-Frank-Zentrum besucht.
Der Ausflug in die Hauptstadt war für alle ein unvergessliches Erlebnis und wir möchten uns ganz herzlich bei der Ott-Göbel-Jugendstiftung und beim Förderverein für die finanzielle Unterstützung bedanken.
21.02.2025 – Ein Glücksgriff: Kooperation mit der STRABAG AG
Ein Glücksgriff: Kooperation mit der STRABAG AG
Einmal im Jahr dürfen wir mit den neuen STRABAG Auszubildenden und ihren Anleitern kooperieren – immer ein großartiger Gewinn! Für die Gestaltung, die Umsetzung, der Einsatz vom schweren Gerät: uns wird keine Rechnung gestellt – bei zum Teil sehr aufwendigen Baumaßnahmen. Dieses Jahr konnte am Standort Mobile Jugendarbeit in Rot ein grünes Klassenzimmer vor unserem Freizeithaus im Rotweg 125 entstehen. Die umliegenden Schulen und unsere Schulsozialarbeiter*innen können nun Lerneinheiten und Begegnungsformate von „drinnen“ nach „draußen“ verlegen. Ganz besonders toll: Während der Bauphase waren Schüler*innen immer wieder eingeladen mitzumachen und sich selber am Bau auszuprobieren. Die STRABAG? Für uns ein Glückgriff!
17.02.2025 – Unsere Fachkräfte der Mobilen Kindersozialarbeit
Unsere Fachkräfte der Mobilen Kindersozialarbeit
Die Sozialarbeiter*innen arbeiten an unterschiedlichen Standorten aber entwickeln alle Fachtthemen gemeinsam im Team; von links nach rechts auf dem Bild:
Kim Brauel (Team Ost), Jasmin Kilian (Team Nord), Niko Kugler (Team Birkach), Fanny Hauber (Team Weilimdorf), Kim Renz (Team West/Botnang), Maria Tsolpidou (Team Zuffenhausen), Luisa Lang (Team Freiberg)
Pressemitteilungen
Hier finden Sie unsere letzten Pressemitteilungen. Für aktuelle Themen bitte einfach Kontakt zu unseren Pressereferentinnen aufnehmen!
16.05.2025 – Kurzer Draht zur Jugend - 50 Jahre Mobile Jugendarbeit Neugereut
Kurzer Draht zur Jugend - 50 Jahre Mobile Jugendarbeit Neugereut
Seit 50 Jahren ist die Mobile Jugendarbeit Neugereut im Stadtteil unterwegs – Das Jubiläum haben Team, Trägerverein, Kooperationspartner, ehemalige und heutige Jugendliche gemeinsam gefeiert
Mit einem Schiff hat die Arche in Neugereut erst mal gar nichts zu tun. Mit einem Ort, in dem junge Menschen in stürmischen Zeiten Schutz finden, dagegen schon. Mit diesem Bild hat Nadine Kühn von der Evangelischen Kirchengemeinde die Anlaufstelle der Mobilen Jugendarbeit (MJA) für Jugendliche im Stadtteil beschrieben, die seit 50 Jahren existiert.
Das Gebäude in der Lüglensheidestraße mit dem großen Panoramafenster und einem opulenten Außengelände samt Sportplatz und langen Rutschen ist zwar erst acht Jahre alt. Doch die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der Mobilen Jugendarbeit waren schon in dem Vorgängergebäude für Jugendliche im Stadtteil da, wenn diese ein offenes Ohr, Beratung und Unterstützung gebraucht haben. Sie haben die jungen Leute von Anfang an nicht nur in der Arche erwartet, sondern waren dort unterwegs, wo sich junge Menschen im Stadtteil aufhalten. Aufsuchende Sozialarbeit heißt dieses Konzept und es ist nach wie vor ein Erfolgsmodell.
Ein Sofa auf dem Marktplatz
„Ich bedanke mich bei Ihnen für ihre Herzlichkeit, ihre Fachkompetenz und ihr unermüdliches Engagement“, wandte sich Nadine Kühn ans Team der MJA. „Es ist schön, dass Sie immer wieder neue Wege gehen – zum Beispiel mit einem Sofa mitten auf dem Marktplatz.“
Zum 50-Jahre-Jubiläum hat das Team der Mobilen Jugendarbeit zu einer Feier mit kurzen Reden und viel Gelegenheit zum Austausch eingeladen. Dabei waren viele heutige und ehemalige Jugendliche, Vertreter der Kirchengemeinden, die im Vorstand des Trägervereins der Mobilen Jugendarbeit Neugereut-Steinhaldenfeld-Hofen sind, Kooperationspartner und viele ehemalige Sozialarbeiterinnen- und Sozialarbeiter, die in Neugereut gearbeitet haben.
Klaus Käpplinger, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Gesellschaft eva, bei der die Mitarbeitenden der MJA Neugereut angestellt ist, sagte an das Team gerichtet: „Von Ihnen bekommen die Jugendlichen die volle Aufmerksamkeit. So wissen wir, was sie brauchen – und was nicht.“ Auch Ralf Bohlmann, der Bezirksvorsteher von Mühlhausen, lobte den kurzen Draht der Mitarbeitenden der MJA zu den jungen Menschen im Stadtteil: „Ich weiß nicht, wo sich die Jugendlichen treffen und wo die Problemlagen sind. Aber wir können uns darauf verlassen, dass Sie es wissen.“
03.02.2025 – Niemand soll verloren gehen
Niemand soll verloren gehen
In Weilimdorf wurde die „Lernwerkstatt“ für junge Geflüchtete ohne Schulerfahrung eröffnet - eva ist mit Schulsozialarbeit an diesem Leuchtturmprojekt beteiligt
Sie sind zwischen 11 und 14 Jahre alt und sind doch bislang gar nicht oder nur zeitweise zur Schule gegangen. In der kürzlich offiziell und mit viel Prominenz eröffneten Lernwerkstatt können die Teilnehmenden jetzt schreiben, lesen und rechnen lernen, bekommen gleichzeitig auch digitale Kompetenzen mit auf den Weg und lernen, wie das Leben in Deutschland funktioniert. Die 36 Kinder und Jugendlichen, die in den farbenfroh und freundlich renovierten ehemaligen Büroräumen von Vector in Weilimdorf die Lernwerkstatt besuchen, kommen aus Afghanistan, dem Iran, Rumänien oder Syrien. Die meisten leben in einer großen Flüchtlingsunterkunft in unmittelbarer Nachbarschaft.
In der Lernwerkstatt bekommen sie nicht nur Unterricht, den Lehrkräfte der Gemeinschaftsschule Weilimdorf sehr individuell und in kleinen Gruppen halten. Fachkräfte der Mobilen Jugendarbeit der Evangelischen Gesellschaft (eva) leisten Sozialarbeit vor Ort, die Initiative „Art helps“ bietet Kunstprojekte an, der Sportkreis Stuttgart sorgt für Bewegungseinheiten. „Wir sind gefordert, das Potential dieser Kinder, die auf der Flucht oft traumatische Erlebnisse hatten, zu fördern und ihnen eine passgenaue Unterstützung zu geben“, sagte Kultusministerin Teresa Schopper bei der Eröffnung. Die Bildung, die die Kinder und Jugendlichen in der Lernwerkstatt erfahren, ist vielfältig: Alltags- und kulturelle Kompetenz gehört genauso dazu wie Demokratiebildung. „Wir würden diese Kinder aufgeben, wenn wir sie nicht in einer Form wie in der Lernwerkstatt beschulen würden“, so Isabel Fezer, Bildungsbürgermeisterin der Stadt Stuttgart.Das Modellprojekt soll Schule machen
Als Leuchtturmprojekt, das Schule machen und kein singuläres Angebot bleiben soll, so wurde die Lernwerkstatt bei der offiziellen Eröffnung vor 120 geladenen Gästen von Ministerin Schopper eingeordnet. Die Vector-Stiftung stellt die über zwei Stockwerke verteilten Räumlichkeiten fünf Jahre lang mietfrei zur Verfügung und hat auch den Umbau finanziert, zudem haben noch viele weitere Stiftungen Geld für die Lernwerkstatt gegeben.
Der Tag in der Lernwerkstatt beginnt mit einem Frühstück, auch das Mittagessen nehmen die Schülerinnen und Schüler dort ein, erst um 16 Uhr endet der „Werkstatt-Tag“. Die Zeit wird intensiv genutzt, schließlich ist das Ziel dieses Modellprojekts, die Kinder schrittweise ins herkömmliche Schulsystem zu integrieren. Die ersten Schülerinnen und Schüler sind schon im Herbst gestartet, bis zu 60 Kinder werden im Lauf des Jahres hier lernen und Selbstwirksamkeit erfahren. „Die Karten an der Wand sind für unsere Schüler sehr wichtig – um zu zeigen, woher sie kommen und welchen Weg sie zurückgelegt haben“, sagt Yvonne Schütz, die bei der Abteilung Bildungspartnerschaft der Stadt Stuttgart arbeitet und die Lernwerkstatt mit auf den Weg gebracht hat.07.06.2024 – 50 Jahre Mobile Jugendarbeit Ost
50 Jahre Mobile Jugendarbeit Ost
Mobile Jugendarbeit Ost hat fünfzigjähriges Bestehen gefeiert – Viel Lob von Bürgermeisterin Fezer und Bezirksvorsteherin Eskilsson – Verbundenheit mit örtlichen Kirchengemeinden
Flexibel, am Puls der Zeit und mit einer großen Offenheit im Herzen, so arbeiten die Mitarbeitenden der Mobilen Jugendarbeit Ost. Mit diesen Worten hat Isabel Fezer die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der Evangelischen Gesellschaft (eva) gewürdigt. Die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung bei der Stadt Stuttgart hat zur 50-Jahr-Feier der Mobilen im Kulturpark Berg ein Grußwort mit vielen Dankeschöns und einer Zusage formuliert: „Ihr Angebot macht einen großen Unterschied für die Jugendlichen im Stuttgarter Osten. Das ist für uns als Stadt wichtig und wird von den Stadträten ernst genommen und finanziert. Sie können auf uns zählen.“
Zur Feier bei Kaiserwetter am vergangenen Freitag mit Live-Musik, Party mit DJ und einem großen Wiedersehen von ehemaligen und derzeitigen Mitarbeitenden hat auch Charlotta Eskilsson, Bezirksvorsteherin in Stuttgart-Ost, viel Lob verteilt. „Die Mobilen sind ein Seismograph für die Belange von jungen Menschen. Wir im Bezirksbeirat wissen, was wir an Ihnen haben und unterstützen Sie, wo wir können.“
Kante zeigen für benachteiligte junge Menschen
Auch eva-Vorstand Klaus Käpplinger hat dem knapp zwanzigköpfigen Team unter der Leitung von Carola Wolfinger großen Respekt gezollt. Für deren Engagement und dafür, dass sie anwaltschaftlich Kante zeigen, wenn es um „ihre“ Jugendlichen geht, die eher selten in gut bürgerlichen Verhältnissen aufwachsen und in mancherlei Hinsicht mit Benachteiligung zu kämpfen haben. „Seit einem halben Jahrhundert zeigen die Mobilen sich beweglich und bewegend in der kreativen Begleitung junger Menschen“, sagte Käpplinger.
50 Jahre Mobile Jugendarbeit im Osten, das bedeutet auch 50 Jahre enge Kooperation mit den örtlichen Kirchengemeinden. Sie sind – wie auch in den anderen Standorten der Mobilen Jugendarbeit in Stuttgart – im Vorstand engagiert. Die Mobile Jugendarbeit ist als Verein organisiert. So hat Wolfgang Marquardt, Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Stuttgart-Ost, bei der Feier betont, wie wichtig es für die Gemeinden ist, in die Jugend zu investieren.
Konzept stammt aus den USA
Es waren evangelische und katholische Gemeinden, die das Konzept von US-amerikanischen Streetworkern in der Arbeit mit straffälligen Cliquen vor einem halben Jahrhundert nach Stuttgart geholt haben. „Wir kümmern uns nicht nur ums selbst als Kirche, sondern um Jugendliche, die einen anderen oder gar keinen Glauben haben“, sagt Marquardt.
Für Klausjürgen Mauch, Abteilungsleiter bei der eva und seit Jahrzehnten vertraut mit der Arbeit der Mobilen, ist das Engagement der Kirchen nach wie vor ein zentraler Baustein der Erfolgsgeschichte dieser auf Beziehung ausgerichteten Sozialarbeit im Stadtteil. „Das kirchliche Sozialraumwissen ist wichtig für uns und öffnet uns manche Türen.“
„Wir sind da!“, so steht es auf der Homepage der Mobilen Jugendarbeit Stuttgart. Um zuzuhören, wenn es zu Hause nicht gut läuft, um zu beraten, wenn jemand eine falsche Entscheidung getroffen hat und mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist, um mit Expertenwissen zur Seite zu stehen, wenn nach der Schule die große Freiheit in große Perspektivlosigkeit umschlägt. Die Mobilen sind da: an den Schulen im Stadtteil, in den Büros und auf den Sofas in der Hackstraße, in den sozialen Netzwerken oder auch im Bus, in dem die Mobilen seit Jahrzehnten unterwegs sind, um mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen.
08.05.2023 – Kein Ort für den ersten Kuss?
Kein Ort für den ersten Kuss?
Unter dem Titel „Plat(t)z machen – Jugend braucht Räume“ lädt das Team der Mobilen Jugendarbeit Freiberg/Mönchfeld zur Ausstellungseröffnung ein. Vernissage ist am Freitag, den 5. Mai 2023, um 14 Uhr am kleinen Ladenzentrum, Wallensteinstraße 11, 70437 Stuttgart.
Die Mobile Jugendarbeit in Freiberg/Mönchfeld zeigt auf Plakaten Bilder wichtiger Orte von Jugendlichen im Stadtteil aus den letzten Jahrzehnten. Ergänzende Aussagen und Erinnerungen zeigen, wie wichtig eine Stadtplanung ist, die die Bedürfnisse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen einbezieht. Und es wird sichtbar, was passiert, wenn diese Orte verschwinden - "platt gemacht" werden. Elijah beschreibt es wie folgt: "Wenn ein Ort verschwindet, das ist, wie wenn man einem das Haus irgendwie wegnimmt."
Das "Draußenzuhause" von Freunden
Sabrina Wichter ist seit zwölf Jahren Sozialarbeiterin in der Mobilen Jugendarbeit in Freiberg/Mönchfeld. Sie beobachtet die Entwicklung und sagt: "Die Plätze, an denen sich Jugendliche treffen können, werden immer weniger. Früher gab es noch mehr Bolzplätze oder auch Dächer von Parkhäusern oder Tankstellen, an denen sich junge Menschen aufhalten konnten. Diese Plätze verschwinden durch Neubauten oder Nachverdichtungen im Stadtteil." Für Jugendliche und junge Erwachsene haben Aufenthaltsorte im Freien aber eine große Bedeutung. Zusammen chillen, reden, Musik hören, flirten, spielen - Orte, an denen man sich regelmäßig trifft, eine Art ‚Draußenzuhause‘ der Freundesgruppe. "Daran erinnert man sich ja auch noch als erwachsener Mensch: Welchen Treffplatz hatte ich mit meiner Clique? Wo habe ich meinen ersten Kuss bekommen?", sagt Sabrina Wichter.
Die Mitarbeitenden in der Mobilen Jugendarbeit verstehen sich als Anwält*innen der Jugendlichen. Mit der Ausstellung wollen sie und die jungen Menschen auch an Politik und Gesellschaft appellieren: "Viele Jugendliche machen die Erfahrung, dass sie überall, wo sie auftauchen, schief angeschaut werden: "Egal, wo wir hingehen, stören wir.‘"
Doch die Stadt, so das Credo der Ausstellung, muss Raum für alle Menschen bieten." Junge Menschen wollen sich im öffentlichen Raum aufhalten und sie haben auch ein Recht darauf. Für die Entwicklungsbiographie ist dieses Recht wichtig, wie es auch für uns war."
02.12.2022 – Projekt «KlassenTreffen» Grundschulkinder lernen Regeln und Rücksichtnahme
Projekt «KlassenTreffen» Grundschulkinder lernen Regeln und Rücksichtnahme
„KlassenTreffen“ will Auswirkungen der Pandemie mildern – nach ersten Erfolgen wird Projekt ab 2023 ausgeweitet
Die Corona-Pandemie war und ist für alle herausfordernd, besonders aber für Kinder und Jugendliche. Wer 2020 eingeschult worden ist, hat zunächst einen Lockdown erlebt: Keine Feier in der Gemeinschaft am ersten Schultag, kein langsames Kennenlernen der Mitschülerinnen und -schüler, kein normaler Unterricht in der Schule, kein Sport. Das hat sich für viele der Kleinsten ausgewirkt; Klassengemeinschaften konnten sich nicht bilden und viel zu häufig blieb der gewünschte Lernerfolg im Lesen, Schreiben und Rechnen aus. Deshalb wurde im September 2021 das Projekt „KlassenTreffen“ an drei Stuttgarter Grundschulen gestartet. Ins Leben gerufen wurde es durch die Evangelische Gesellschaft (eva), den Caritasverband für Stuttgart sowie das Gemeinschaftserlebnis Sport (GES). Die ersten Ergebnisse sind so gut, dass das Projekt ab Januar 2023 auf weitere Standorte in Stuttgart ausgeweitet wird.
In den Stadtteilen Weilimdorf und Zuffenhausen wurde an der Reisach-, Wolfbusch- und Rosenschule für das Projekt jeweils eine zweite Klasse ausgewählt. Diese Kinder standen zu Beginn der Pandemie kurz vor ihrer Einschulung. In den ausgewählten Klassen finden neben dem normalen Unterricht seitdem regelmäßig Projekteinheiten statt. Mit Bewegung, Sport und Spiel soll die Klassengemeinschaft gestärkt und dadurch das Lernen in der Klasse gefördert werden. Die Besonderheit des Projektes ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Projektteam, in dem die Träger Gemeinschaftserlebnis Sport, Mobile Kindersozialarbeit, Schulsozialarbeit, Lehrkraft sowie – wo vorhanden – Ganztagsbetreuung und Schülerhaus zusammenwirken. Dafür stehen sowohl die Turnhalle der jeweiligen Schule als auch der Sozialraum zur Verfügung.
Durch die sportpädagogischen Übungen werden nicht nur der Zusammenhalt und die Lernbereitschaft gestärkt, sondern auch die Gesundheit und die Bewegungsfreude der Kinder gefördert. Das klappt, wie eine Lehrerin bestätigt: „Das Projekt ist sehr abwechslungsreich; die Kinder lernen spielerisch, sich an Regeln zu halten und Spaß an Bewegung zu haben. Die Klasse hat sich inzwischen viel besser im Griff.“ Ihr Kollege berichtet: „Ich bemerke, dass die Kinder, die schon länger an dem Projekt teilnehmen, rücksichtsvoller und einfühlsamer auf die anderen Kinder zugehen.“ Und was sagen die Kinder? Eines von ihnen erklärt: „Ich finde das Projekt gut. Vor allem die vielen Übungen, die wir als Gruppe schaffen müssen, gefallen mir. Wir können uns jetzt voll aufeinander verlassen, auch im Unterricht.“ Ein anderes meint schlicht: „Das Projekt ist cool und macht Spaß.“
Besonders an dem Projekt ist, dass die drei Klassen über mehrere Jahre, auch über die Grundschule hinaus, begleitet werden, damit der Wechsel an die weiterführende Schule ohne Schwierigkeiten gelingen kann. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Benachteiligung schon in der Grundschule zu verhindern“, so Cathrin Maier, verantwortlich für die Schulsozialarbeit bei der eva. Thomas Krombacher, Programmleiter beim GES, ergänzt: „Deshalb wollen wir das Projekt mit den bewährten Partnern künftig auch an weiteren Schulen umsetzen.“
Kontaktmöglichkeit bei weiteren Fragen:
Cathrin Maier
eva Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V.
Jutta Jung
Caritasverband für Stuttgart e.V.
Thomas Krombacher
Gemeinschaftserlebnis Sport
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09.09.2022 – Spendenaktionen für Kinder und Jugendliche aus der Ukraine
Spendenaktionen für Kinder und Jugendliche aus der Ukraine
Seit April diesen Jahres haben unsere Stadtteilteams gemeinsam mit Jugendlichen zahlreiche Spendenaktionen für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine organisiert. Gemeinsam mit unseren Jugendlichen konnten wir insgesamt 4.261,39 Euro an Spenden sammeln! Diese Spenden gehen an die Jugendorganisation TRATWA im polnischen Wrocław (Breslau). Dort werden ankommende Flüchtlinge aus der Ukraine unmittelbar nach Grenzübertritt unterstützt.
Kontaktmöglichkeit bei weiteren Fragen:
Cathrin Maier
eva Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V.
Jutta Jung
Caritasverband für Stuttgart e.V.
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